Grüngutsammlung

13.06.2019

Gemeinden und Verwerter aus der Region Bern haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen den zunehmenden Plastikanteil in der Grüngutsammlung zu kämpfen. Mit Unterstützung des Kantons wurde dazu Anfang Mai 2019 eine Sensibilisierungskampagne gestartet.

Fremdstoffe – insbesondere Plastik – gehören nicht in die Grünabfuhr. Leider macht die Reinheit der separat gesammelten Grün- und Bioabfällen aus Privathaushalten den Gemeinden und Verarbeitungsunternehmen aus allen Regionen des Kantons Bern zunehmend Schwierigkeiten. Es landen zu viele Plastikmaterialien (Verpackungen, Säcke, Folien, etc.) und andere nichtbiogene Stoffe in den Grüncontainern. Diese müssen in den Verwertungsanlagen mühsam von Hand aussortiert werden. Was dabei nicht erkannt wird, landet bei der Weiterverarbeitung schliesslich im Kompost oder Dünger, der wieder auf den Feldern verteilt wird, inklusive der darin verbleibenden Plastikteile und artfremden Stoffen. Will man das Problem technisch lösen, wäre das mit immens hohen Kosten bei den Sortieranlagen – und damit einem Anstieg der Verwertungsgebühren – verbunden. Es sind darum griffige Massnahmen gefordert und es macht Sinn, in erster Linie alles zu unternehmen, dass der Plastik gar nicht erst in den Grüngut-Kreislauf gelangt.

Gemeinsam für bessere Grüngut-Qualität
Die Art der Grüngutsammlung variiert im Kanton Bern von Gemeinde zu Gemeinde. Die einen sammeln ausschliesslich Gartenabfälle, andere zusätzlich Rüstabfälle und Speisereste. Allen gemeinsam ist, dass der zu hohe Fremdstoffanteil ein Problem darstellt. Aus diesem Grund haben die Vertreterinnen und Vertreter der Abfallregion Bern ihre Kräfte gebündelt und lancieren gemeinsam eine Sensibilisierungskampagne in der Bevölkerung. Unter dem Motto «Stop Plastic!» werden verschiedene Informations- und Kommunikationsaktivitäten umgesetzt. Kernstück bildet dabei die gemeinsame Website www.stop-plastic.ch, auf der mit einer klaren Bildsprache und leicht verständlich formuliert auf die korrekte Grüngutsammlung und -bereitstellung, die Kreislauf-Problematik und auf die einzelnen Gemeindeangebote hingewiesen wird. Kommunikativ ergänzt wird die Website mit einer Print- und Online-Kampagne, im Rahmen derer Inserate, Plakat Weitere Aktionen, wie ein Video-Wettbewerb, sind im Verlauf des Sommers 2019 geplant. «Es ist sehr motivierend und zielführend, dem Plastik gemeinsam den Kampf ansagen und nach Lösungen suchen zu können», meint Daniel Trachsel von der KEWU AG, Krauchthal.e, öV- und Poststellenwerbung und Onlinebanner geschaltet werden. Weitere Gemeinden und Verwerter sind eingeladen, sich an der Kampagne zu beteiligen.

Abfallregion Bern
Die Abfallregion Bern ist eine lose Kooperation von kommunalen Entsorgungsämtern und Zweckverbänden im Kanton Bern. Das Ziel der Kooperation ist ein regelmässiger Austausch zu gemeinsamen Aufgaben im Abfallbereich und die Bündelung von
Ressourcen.

Weitere Auskünfte erteilen:
- KEWU AG, Grüngutverwertung, Ökostrom, Deponie: Daniel Trachsel, Tel. 031 858 22 22, administration@kewu.ch
- Stadt Bern: Martina Tschan, Entsorgung + Recycling, Tel. 031 321 79 73, martina.tschan@bern.ch
- Stadt Thun: Rachel Neuenschwander, Abfallberaterin Stadt Thun, Tel. 033 225 84 08, rachel.neuenschwander@thun.ch
- Stadt Biel: Silvan Kocher, Tel., Leiter Strasseninspektorat, Tel. 032 326 29 11, silvan.kocher@biel-bienne.ch
- Gemeinde Burgdorf: Georg Brechbühl, (Baudirektion), Tel. 034 429 42 47, georg.brechbuehl@burgdorf.ch
- Gemeinde Köniz: Katja Jucker, Abteilung Umwelt und Landschaft, Tel. 031 970 94 48, katja.jucker@koeniz.ch
- AVAG AG für Abfallverwertung: Werner Grossen, Tel. 033 226 56 14, w.grossen@avag.ch
- Kanton Bern: Marc Häni, Amt für Wasser und Abfall, Tel. 031 633 39 55, marc.haeni@bve.be.ch

Öffnungszeiten.

Montag bis Freitag

08.00 - 12.00 und 14.00 - 17.00 Uhr

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