Mitteilungen aus dem Gemeinderat
GR-Sitzung vom 29.06.2026
- Oberstufenschulhaus Wasen, Sanierung
Pausenplatz
Der Pausenplatz
beim Oberstufenschulhaus Wasen ist in einem sanierungsbedürftigen Zustand und wird
noch in diesem Jahr erneuert.
Für die Ausführung
der Arbeiten hat der Gemeinderat einen Kredit von CHF 48'500.00 bewilligt.
-
Sanierung Lempigenstrasse und Werkleitungen, Wasen (Urnenabstimmung vom 27. September 2026)
Die Lempigenstrasse im Abschnitt
Hornbach–Stegmattstrasse sowie ein Teil der Stegmattstrasse befinden sich in
einem sanierungsbedürftigen Zustand. Der Strassenbelag weist zahlreiche Schäden
auf und erfüllt die heutigen Anforderungen an Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit
nicht mehr. Ohne eine umfassende Erneuerung ist in den kommenden Jahren mit
einer weiteren Verschlechterung des Zustands und steigenden Unterhaltskosten zu
rechnen.
Gleichzeitig besteht bei den unterirdischen Werkleitungen Handlungsbedarf. Die bestehende Mischwasserkanalisation wird durch ein modernes Trennsystem ersetzt. Künftig wird das Regenwasser separat vom Schmutzwasser direkt in den Hornbach geleitet. Dadurch werden die Abwasserreinigungsanlage und die Gewässer entlastet.
Die Investition sichert die bestehende Infrastruktur langfristig und verhindert kostspielige Notreparaturen. Durch die koordinierte Ausführung der Strassen- und Werkleitungsarbeiten können zudem Synergien genutzt und die Baukosten optimiert werden.
Gemäss Kostenvoranschlag belaufen sich die Gesamtkosten auf CHF 2'000'000.00. Die Kosten für die Strassensanierung sowie die gemeindeeigenen Anlagen werden über die Investitionsrechnung der Gemeinde Sumiswald finanziert.
Die Kosten für die Regenwasserkanalisation, das Retentionsbecken und die Sanierung der bestehenden Schmutzwasserkanalisation werden vollständig über die Spezialfinanzierung Entwässerung gedeckt und belasten den ordentlichen Gemeindehaushalt nicht.
Im Rahmen des Projekts erneuert und ergänzt die Energie AG Sumiswald zudem die Hauptleitungen für Wasser, Elektro und Fernwärme. Diese Massnahmen verbessern die Versorgungsinfrastruktur und gewährleisten deren langfristig sicheren Betrieb. Diese Kosten werden vollständig von der Energie AG Sumiswald getragen.
Die ausführliche Botschaft sowie die Abstimmungsunterlagen für die Urnenabstimmung vom 27. September 2026 werden den Stimmberechtigten zusammen mit den Unterlagen zu den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen zugestellt.
- Schloss Sumiswald; Projekt Zeitreise
Burgen, Schlösser und historische Stätten prägen die Geschichte des
Oberaargaus und Emmentals. Der 2024 gegründete Verein Zeitreise hat sich zum
Ziel gesetzt, dieses kulturelle Erbe mit digitalen Erlebnisangeboten zu
bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Gleichzeitig
sollen das Geschichtsbewusstsein gestärkt und der nachhaltige Tourismus
gefördert werden. Die bestehenden Angebote der einzelnen Standorte bleiben dabei
eigenständig.
Zum Projekt
"Zeitreise" gehören folgende historische Anlagen der Region:
- Schloss Aarwangen
- Schloss Burgdorf
- Burgruine Grünenberg
- Schloss Sumiswald
- Schloss Thunstetten
- Schloss Trachselwald
- Ruine Brandis
Mit der Beteiligung am Projekt macht auch das Schloss Sumiswald seine Geschichte erlebbar und lädt die Bevölkerung sowie Gäste dazu ein, seine Vergangenheit zu entdecken.
Im Erdgeschoss befindet sich der historische Sodbrunnen. In der Schlosskapelle vermittelt eine Bildausstellung die Geschichte des Schlosses. Das gemütliche Turmzimmer lädt zum Verweilen ein und bietet mit Informations- und Geschichtstafeln spannende Einblicke in die Vergangenheit. Ergänzt wird das Angebot durch eine Café-Ecke im ersten Obergeschoss. Eine durchgängige Signalisation führt die Besucherinnen und Besucher sicher durch die verschiedenen Themenwelten.
Für die erforderlichen baulichen Massnahmen hat der Gemeinderat einen Kredit von CHF 95'000.– bewilligt.
- Schulsozialarbeit; Erhöhung der
Stellenprozente Per 1. August 2021 hat die Gemeinde
Sumiswald die Schulsozialarbeit eingeführt. Gleichzeitig hat die Gemeinde
Trachselwald und später auch die Gemeinde Affoltern die Erbringung der Schulsozialarbeit
an die Gemeinde Sumiswald delegiert. Die Zusammenarbeit ist im Anschlussvertrag
geregelt. Gemäss diesem Vertrag beträgt das Stellenetat 130% (Affoltern, 15%,
Trachselwald 20%, Sumiswald / Wasen 95%). Aufgrund der steigenden Fallzahlen und des
zunehmenden Bedarfs an präventiven Massnahmen reichen die bisherigen
Stellenprozente, insbesondere in Affoltern und Sumiswald nicht mehr aus, um die
anfallenden Aufgaben in der gewünschten Qualität wahrzunehmen. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen,
das Stellenetat der Schulsozialarbeit von 130 auf insgesamt 140 Stellenprozente
zu erhöhen.
